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Greenbelt Workcamp

Northern Weinviertel 2019

Dieses Jahr fand das Greenbelt Work Camp von 15. bis 22. September 2019 statt und es Stand, aufgrund dessen 30- jährigem Jubiläums, ganz im Zeichen des Grünen Bandes Europa. Zur Unterstützung des Naturschutzbund NÖ war ich gemeinsam mit der Camp Koordinatorin vom SCI Österreich, Anja, die gesamte Woche mit den freiwilligen HelferInnen aus Aserbaidschan, Polen, Mexiko, Italien, Deutschland und Österreich unterwegs. Wir arbeiteten zusammen um die artenreichen Trockenrasen der Weinviertler Klippenzone am Grünen Band vor Verbrachung und Verbuschung zu bewahren und somit die Lebensräume von seltenen Tier- und Pflanzenarten zu schützten. Untergebracht waren wir am Campingplatz in Poysdorf wo in einem großen Raum gemeinsam gegessen, geschlafen und am Abend nach der anstrengenden Arbeit meist Uno gespielt und/oder getanzt wurde. 

Täglich wurde um ca. 8:00 Uhr morgens gefrühstückt und danach brachen wir zu den Einsatzorten in Staatz, Poysdorf, Kleinschweinbarth, am Heidberg und in Falkenstein auf, um dort auf Trockenrasenstandorten kleine invasive Bäume und Sträucher auszureißen und die größeren zurückzuschneiden. Die Temperaturen während dieser Woche waren spätsommerlich warm was auch die Arbeit sehr anstrengend machte, wodurch sich unsere kleine Gruppe aus insgesamt acht Personen aber nicht unterkriegen lies! Eine steile Wiese in Poysdorf wurde händisch gemäht und gerecht und in Hohenau reparierten wir insgesamt 450m Amphibienschutzzäune und machten diese somit einsatzfähig für die nächste Wandersaison der Kröten, Frösche und Co.

Vor und während der Pflegeeinsätze wurden die Freiwilligen immer, von Gabi vom Naturschutzbund NÖ über Naturschutzfachliche Themen aufgeklärt sowie über die Geschichte des Grünen Bandes. Von den Gemeinden wurden die gesamte Gruppe meist nach den Einsätzen zum Essen und Trinken in einem typischen Heurigen eingeladen, es wurde eine Traktortour durch Weingärten gemacht sowie Führungen durch Kellergassen mit Erzählungen und geschichtlichen Informationen von den Einheimischen.

Am Sonntag brachen dann alle wieder in ihre Heimat auf und manche auch mit dem Vorsatz, sehr bald wieder an einem Work Camp teilzunehmen.

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